30. Tag: business as usual

Allmählich geht es schon sehr auf die Feiertage zu. In der Liturgie wird es immer düsterer, die Texte werden kryptischer, aber im Alltag läuft alles normal. Die Kinder lachen, die Vorsängerinnen üben schon mal das Oster-Halleluja…

Normal.

Ich höre gerne das Lachen und das Halleluja. Aber jetzt suche ich auch die Stille.

Ich brauche Raum, um mich auf die Feier des Leidens vorzubereiten. Das Leiden und das Gedenken daran sind wichtig.

Ohne Karfreitag gäbe es keinen Osterjubel.

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